Der heiße Sommer 2026 hat uns eine üppige Peperoniernte beschert. Die zahlreichen Schoten waren knallrot und zum Teil sehr scharf. Bei mir sind (durch wilde Kreuzung bei der Bestäubung) auf eigentlich milden Peperonipflanzen recht scharfe Teufel gewachsen. Um der übermäßigen Schärfe der schönen Schoten Herr zu werden und zu scharf gewordene Gerichte abzumildern schneide ich Tomatillos klein und koche diese mit. Sie können ein Gericht, das unabsichtlich viel zu scharf und zu feurig mit Chili oder Peperoni geschärft wurde, wieder genießbar machen.
Kein Witz! Je nach Geschmack kann man beim Kochen ein, zwei, drei Tomatillos reinschnippeln und mitkochen und das Essen ist gerettet. Die Tomatillos können auch roh gegessen werden. Sie schmecken leicht säuerlich. Tomatillos lassen sich auch gut einfrieren.
Weitere Informationen findet man im Internet unter „Tomatillo“.
Die winzigen Samenkörner können zur Vermehrung leicht mit einer Messerspitze aus dem Fruchtfleisch gefunzelt werden. Auf einem Küchenpapier getrocknet und trocken gelagert kann im kommenden Jahr gesät werden. Achtung: Lichtkeimer!! Nicht tief säen, sondern nur ein Millimeter mit feiner Erde oder Sand bedecken (ähnlich wie bei Physalis oder Ananasbeeren).
Die Pflanze ist natürlich nicht winterhart und muss (wie die Tomate) jedes Jahr neu gesät werden.
Samen gebe ich solange der Vorrat reicht gerne kostenlos ab. Kontakt:



