
Pressebericht (Hanne Hofherr, Schriftführerin) Der Name der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth steht in Franken für hohe Gartenkultur. Sie zählt zu den bedeutendsten Frauengestalten des 18. Jahrhunderts, baute sich in Bayreuth eine eigene Welt und machte diesen Ort zu einem der prunkvollsten deutschen Orte ihrer Zeit. Grund genug für den Obst- und Gartenbauverein Katzwang, sich zum Jahresausflug auf eine Reise zu den schönsten Gärten nach Bayreuth zu begeben am Sonntag, 28. Juni. Abfahrt war um 9 Uhr, am Hallenbad Katzwang.
Der Ausflug war sehr gut besucht. 40 Reiselustige waren mit von der Partie. Wegen der Rekordhitze – gefühlt über 40 Grad – wurde mit großer Erleichterung die schattenspendenden Hainbuchenarkaden und diverse Wasserspiele in den zwei Gartenidyllen der Wilhelmine aufgenommen. Besichtigt wurde Sanspareil mit Morgenländischem Bau. Inmitten bizarrer Felsformationen entstand ein Lustgarten nach einem literarischen Programm. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohnegleichen!). In der Eremitage mit altem und neuem Schloss ahmte der Hof das „einfache Leben“ und die Regeln eines Eremitenordens nach. Mit den eindrucksvollen Grotten- und Wasserspielen im Hofgarten wurden mit genialer Wassertechnik allerlei Schauspiele geschaffen.
Wohlbehalten und vielleicht mit einigen kreativen Ideen für die eigene Gartengestaltung kamen die Vereinsmitglieder um 18.30 Uhr wieder in Katzwang an. Viel Lob und Dank gab es an den Reiseleiter Andreas Lessmann für den schönen und erlebnisreichen Tag.









